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Zu Besuch bei Bruno Vollenweider und seinen Schweinen, Teil 1

Heute wird es «schweinisch»: Wir zeigen dir den Hof von Bruno Vollenweider. Da kommt nämlich unter anderem unser Handselected Swiss Pork her - aus dem Programm «Burrehof Säuli», womit wir die Schweizer Kleinbauern unterstützen. Er erzählt uns erstmal wie es dazu kam und warum er seinen Beruf und seine Tiere so liebt.

 

Bruno ist Bauer, wie sein Vater und dessen Vater vor ihm. Bauer, nicht Landwirt. Das sei nicht dasselbe und Land bewirtschafte er kaum. Sein Herz und Hof gehört voll und ganz seinen Schweinen.

«Diese Mauern habe ich selbst gebaut. Gemeinsam mit meinem Vater.», sagt Bruno Vollenweider stolz und zeigt auf die exponierten Backsteine im Schweinestall. Sein Cousin, Maurer von Beruf, habe ihnen dabei geholfen. Ein Bauunternehmen hätten Sie sich damals nicht leisten können, also haben sie den gesamten Stall selbst gebaut. Dann zeigt er auf die Dachlucken über uns. «Fürs Sonnenlicht.».

Gemeinsam gehen wir von Gehege zu Gehege, Bruno streichelt die Schweine im Vorbeigehen und spricht mit ihnen ununterbrochen: «Hoi zämä, ja, jetzt gibt’s was zu essen.». Das sei wie mit Kleinkindern, man müsse immer mit ihnen reden. «Ich liebe meinen Beruf.», sagt er. Dass ihm auch die Tiere am Herzen liegen, merkt man wenn er mit ihnen spricht: In einer sanften Stimme und mit Freude erzählt er ihnen von seinem Alltag und fragt sie nach ihrem.

Bruno wusste schon als kleiner Bub, dass er auch mal Bauer werde. Seine Geschwister haben alle einen anderen Weg eingeschlagen und so hat er mit 21 Jahren den Hof übernommen. Dass er sich aber voll und ganz auf Schweine konzentriert, war nicht geplant: Zuerst habe er die Schweine einfach praktisch gefunden. Sie seien wie ein ökologischer Staubsauger gewesen und haben einfach alles gefressen – Küchenabfälle, Fallobst, was auch immer man ihnen vorsetzte. «Irgendwann habe ich dann ihr Potential erkannt und habe mich dann voll für die Schweinezucht entschieden. Nicht einfach für eine x-beliebige Schweinezucht, sondern für das Programm «Burrehof Säuli». Dieses steht für Fleisch von höchster Qualität und bester Herkunft. Gleichzeitig bedeutet dies, dass das Tierwohl im Vordergrund steht, sprich mehr Platz als in herkömmlichen Betrieben, zudem einen permanenten Auslauf ins Freie. Was auch sehr schön ist, das Futter der Tiere kommt aus Schweizer Mühlen.», sagt er stolz.

In ein paar Jahren wird sein Sohn den Hof übernehmen, dann wird er als Familienbetrieb in der 4. Generation weitergeführt. Bis dahin führt Bruno den Hof mit seinen Schweinen alleine. Freizeit habe er wenig, aber wenn, dann verbringt er sie mit seinen 16 Rindern, «Die sind aber nur mein Hobby.», fügt er an.