Das Filet ist das zarteste Stück am ganzen Rind – das ist allgemein bekannt. Die zartesten Filets stammen von den japanischen Wagyu-Rindern. Willst du also die absolute Zartheitserfahrung machen, musst du logischerweise ein Wagyu-Rindsfilet geniessen.
Für den Experten lässt sich ein Filet noch in weitere Cuts unterteilen. Diese unterscheiden sich in Eigenschaften und Preis. Alle Cuts eignen sich ideal zum Kurzbraten und zeichnen sich durch einen einzigartigen „Wagyu-Schmelz“ sowie besondere Saftigkeit aus. Schauen wir sie uns nun im Detail an!
Dieser Cut wird aus dem Mittelstück eines Filets geschnitten und gilt als der edelste aller Filet-Cuts. Im Mittelstück verlaufen die Fasern senkrecht, und die gesamte Struktur ist sehr homogen. Die Konsistenz lässt sich als kompakt, aber unglaublich zart beschreiben.

Die Filetspitze ist die Verlängerung des Mittelstücks und teilt dessen zarte Eigenschaften. Einzig die Form unterscheidet sich: Die Fasern laufen, wie der Name schon sagt, in der Spitze zusammen, wodurch ein dreieckiger Cut entsteht.

Das Chainsteak vom Tenderloin ist ein absoluter Geheimtipp. Es handelt sich um einen separaten Muskel, der entlang der gesamten Länge seitlich am Filet verläuft. Die Faserstruktur ist lockerer, aber nicht weniger zart. Die Marmorierung ist stark ausgeprägt, und der Geschmack ist etwas intensiver als beim Mittelstück.

Das Tenderloin Steak wird aus dem Filetkopf geschnitten. Die Konsistenz ist etwas „dichter“ als beim Mittelstück. Das Fleisch ist wunderbar zart, oft leicht dunkler in der Farbe, und überzeugt durch intensiveren Geschmack, auch wenn es etwas weniger marmoriert ist.

Wie du siehst, hat jeder Wagyu-Tenderloin-Cut seine Vorteile. Eines ist jedoch sicher: ein kulinarisches Erlebnis bieten sie alle. Nun liegt es an dir, für welchen du dich bei deiner nächsten Bestellung entscheidest.